Früher

Weitere Geschichten vom Leben in Erdbach

Eine Sammlung alter Bilder und Anekdoten „Rund um Erdbach“.

Wer noch alte Bilder von Erdbach hat, kann die mir gerne für diese Seite zur Verfügung stellen. Ich brauche die nur kurz um sie zu scannen, die Originalen werde ich wieder zurückgeben.
Zum Beispiel vom Backes, von der ersten Schule, alten Straßenzügen, der neuen Schule, der Breitscheider Straße oder anderen Besonderheiten aus dem Dorfleben.

Eine alte Zeitung vom 14. November 1968 liegt Jahrzehnte lang im Haus von Häwenersch Rudolf auf einem Schrank, um denselben vor Schmutz zu schützen. Marion und Bernd Jungbecker haben die Zeitung gefunden, und mir gegeben. Sage und schreibe sind in dieser Zeitung gleich zwei Artikel über Erdbach abgedruckt.Damit sie besser zu lesen sind, folgen die Artikel unter dieser Zeitungsseite.

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Einstimmig für Bürgermeister Enners

Erdbacher Gemeindeparlament hat sich konstituiert

E r d b a c h (ck). Zu ihrer ersten Sitzung trafen sich letztes Wochenende die bei der Kommunalwahl am 20. Oktober gewählten Gemeindevertreter von Erdbach. Der wich­tigste Punkt der Tagesordnung war die Wahl des ehrenamtlichen Bürgermeisters. Das Gemeindeparlament entschied sich in geheimer Wahl einstimmig für den seit 1962 amtierenden Bürgermeister Gerhard Enners.

Bürgermeister Enners dankte den Ge­meindevertretern für das ihm entgegen­gebrachte Vertrauen und versprach, auch weiterhin seine Kraft einzusetzen und sich zu bemühen, die Geschicke der Gemeinde zum Wohl aller Bürger zu lenken. Die Ge­meindevertreter forderte er auf, ihn nach besten Kräften bei seiner nicht immer leich­ten Arbeit zu unterstützen, stets offene und sachbegründete Kritik zu üben, damit aus den zu treffenden Entscheidungen das Beste für Erdbach und seine Bürger gemacht wer­den könne. Die Arbeit der kommenden Amtsperiode stellte Enners unter Gottes Segen.

Im Verlauf der Gemeindevertretersitzung standen weitere Wahlen auf der Tagesord­nung. Nachdem festgestellt worden war, dass keine Einsprüche gegen die Gemeindewahl vom 20. Oktober eingegangen sind, wurde diese Wahl einstimmig für rechtsgültig er­klärt. Albert Dörr wurde bei einer Stimm­enthaltung wieder zum Schriftführer be­stellt.

Da sich fünf Personen um das Amt der beiden Beigeordneten bewarben, schien sich die Wahl etwas schwierig zu gestalten. Aber schon im ersten Wahlgang waren die Wür­fel gefallen. Als 1. Beigeordneter und damit als stellvertretender Bürgermeister wurde mit 6 Stimmen Albert Dörr in seinem Amt bestätigt. Zum 2. Beigeordneten wurde mit 4 Stimmen Helmut Wiedenbeck gewählt. Erwin Franzke erhielt bei dieser Wahl 3, Walter Hofmann 2 Stimmen und Lorenz Weisert 1 Stimme.

Das Gemeindeparlament setzt sich nun aus folgenden Gemeindevertretern zusammen: Reinhard Hofmann, Erhard Schumann, An­ton Kreutner, Karl Haupt, Günter Werner, Walter Rumpf, Herbert Dörr, Gundolf Mi­chel, Artur Gröf.

Nach Beendigung der 1,5 stündigen Sit­zung lud Bürgermeister Enners die Parla­mentsmitglieder zu einem Imbiss in sein Haus ein. Dort erwartete ihn schon die Dorf­jugend, die ihm als äußeres Zeichen der Bür­germeisterwahl eine mächtige Fichte auf­gestellt hatte.

Lieder vor dem Hochaltar

Männergesangverein „Sangesfreunde“ Erdbach machte einen Halbtagsausflug

E r d b a c h (ck). Dieser Tage startete un­ter großer Beteiligung der Mitglieder der MGV „Sangesfreunde“ Erdbach zu einer; Fahrt ins Blaue. Unter strenger Geheimhal­tung hatten die Vorstandsmitglieder diese ~ Fahrt vorbereitet. Die Fahrtteilnehmer soll­ten selbst erraten, an welchen Orten man Rast machen wollte. Gleich zwei Fahrtteil­nehmer hatten die vorbestimmten Plätze richtig erraten und bekamen dafür am Abend ein kleines Geschenk überreicht.

Man war sich einig darüber, dass man zu dieser Jahreszeit keine weite Fahrt mehr unternehmen konnte; dafür suchte man eine besonders reizvolle und weniger bekannte Fahrtroute aus. Meist auf Nebenstraßen über den Westerwald und durch die Kroppacher

Schweiz erreichten die Sangesfreunde Klo­ster Marienstatt. Durch die Teilnahme am Vespergottesdienst der dortigen Zisterzien­sermönche erhielt die Fahrt eine besondere Note. Im Anschluss an diesen Gottesdienst sang der Erdbacher Chor vor dem Hoch­altar der Klosterkirche „Das Gebet“ von Friedrich Händel sowie aus der Schubert­ Messe „Wohin soll ich mich wenden?“ und „Mein Heiland, Herr und Meister“. Durch die gute Akustik in der Kirche erhielten die Lieder einen mächtigen und eindrucksvollen Klang.

Die Fahrt ging weiter über Hachenburg zum Dreifelder Weiher, wo man in einer Gaststätte zum Kaffeetrinken Rast machte. Den Rest des Tages verbrachten die Aus­flügler in Westerburg.

Fruijer – 1981

 

Die Schmiede und „neue Schule“ in Erdbach.

Schmide KuhlmannsRichardSchmiede Schmiede

Dorfladen und Raiffeisenverein

Kulmanns_haus

Die Breitscheider Straße von der Höhe Trieschs Scheune

Breitscheiderstr

Lindenstr

Das Haus im Vordergrund ist die erste Erdbacher Schule, dahinter das Backes.

Heute ist das der Parkplatz gegenüber der Linde.
Hier ist ein Fest im Dorf. Wer weiß denn was hier gefeiert wurde?

1+Schule

Sonntagschulfeier 1957 oder 1958 mit dem Posaunenchor

Sonntagschulfeier57o58

Einweihung der Friedhofskapelle. Am Rednerpult Altbürgermeister
Gerhard Enners.
linkes Bild  der kath. Pfarrer, Bgm. Enners und der ev. Pfarrer

EinweiFrkapbgm1 EinweiFrkapbgm2

Hier wird das frisch gebackene Brot vom Backes nach Hause getragen.

Lindenstr_Backes

Das ist der untere Teil der Breitscheider Straße

Breitscheiderstrunten