Gemeinschaft und Soziales

Der Moderator ist: Hr. Henning Smolka

Inhalte dieser Arbeitsgruppe sind:

  • Seniorentreff
  • Jugendraum / Jugendarbeit
  • Schulungsmöglichkeiten in der alten Schule
  • Alte Schule / Museum
  • Nahverkehr
  • Grundversorgung

Hast du noch Ideen zu dem Dorfladen?

Hast du Lust den Dorfladen zu betreiben?

Oder kannst du dir vorstellen den Dorfladen zu unterstützen?

Gerne bist du bei der Arbeitsgruppe Gemeinschaft und Soziales willkommen.

Protokoll der 2. Sitzung am 23. Juli 2007

Teilnehmer: Sabine Borowczyk, Andreas Eschen, Alessa Freisinger, Fritz Hoffmann, Sarah Lupp, Mario Peter, Martina Peters, Heinrich Schüler, Brigitte und Reinfried Sänger, Michaela Schaum, Heinrich Schüler, Heiko Thielmann, Hilda und Wilhelm Triesch, Manuela und Anka Valet
Leitung: H. Smolka – Protokoll: H. Smolka

1. Dorfladen
Der Rücklauf der Fragebögen war mit einer Gesamtzahl von 60 Stück außerordentlich hoch. Die AG wertete gemeinsam die Antworten aus und kam zu folgenden Ergebnissen:

1.1. Angebote

Sehr gut gut annehmbar nicht so gut schlecht
Kiosk mit Lebensmitteln  36 12 6 2 1
Café  30 13 11 2 2
Päckchen und Pakete  22 19 11 1 0
Gemeindebus  11 20 14 5 0
Hol- u. Bringdienst für Geschäfte 16 14 18 5 0
Hol- u. Bringdienst andere Erledigungen 16 14 16 8 0
„Schwarzes Brett“ Mitfahrgel. / Nachbar.hilfe  16 21 13 4 2
Geldautomat 30 11 8 2 2

 

1.2. Namensvorschläge (alphabetisch geordnet):

Café Klatsch, City Treff, Mauseloch, Dorflädchen, Einkaufszentrum Erdbach, Emma`s Laden, Erdbach City Markt, Fahrradtankstelle, Grottenkiosk, Höhlenkiosk, Höhlenlädchen, Kammercafé, Kultkaff-Bude, Kultkaff-Treff, Radlerbande, Steinkammerladen, Treffpunkt Erdbach.

1.3. Schlussfolgerungen:
Angebote:
Die AG stellt fest: Kiosk, Café, Schwarzes Brett und Geldautomat haben eine besonders hohe Zustimmung erfahren. Sie sollen deshalb bevorzugt weiter verfolgt werden.
Name: Der endgültige Name soll von den möglichen Betreibern bestimmt werden können.

1.4. Weiteres Vorgehen:
Besuch Großenaltenstädten:
Die AGs „Gemeinschaft & Soziales“ und „Öffentliches Bauen“ werden zu einer Besichtigungsfahrt des sehr ähnlich ausgerichteten Dorfladens eingeladen. Der Termin muss noch ermittelt werden und wird rechtzeitig im Mitteilungsblatt der Gemeinde, über die entsprechenden Verteiler der AGs und in dieser Homepage bekannt gegeben.
MitarbeiterInnen – und Trägersuche:
Danach sollen mögliche MitarbeiterInnen gesucht und das geeignete Betreibermodell ermittelt werden.

1.5. Weitere Mitteilungen aus der Umfrage:
Auf dem Fragebogen war die Möglichkeit gegeben, weitere Mitteilung an die AG zu übersenden. Hier die Auswertung (geordnet nach der Häufigkeit):
Bolzplatz (3), Jugendraum (3), Spielplatz (2), Bäcker- und Metzgerwagen (2), Gemeindesprechstunde, Grillhütte, Mc Donald, Bach/Hochwasserschutz, Minigolf + Café.
Mehr dazu auch unter 3. Verschiedenes!

2. Jugendarbeit und -raum

2.1. Welche Ziele werden verfolgt?
• Geschützter Raum (Wetterschutz, Schutz vor möglichen Unruhestiftern)
• Ungestört sein (keine ständige soziale Kontrolle)
• Treffpunkt, der keine anderen Anlieger beeinträchtigt
• Möglichkeiten für Sport (z.B. Federball), Grillen, Unterhaltung

2.2. Betreuung und Regeln
Die anwesenden Jugendlichen befürworten durchaus eine Ansprechperson, die (auch unangemeldete) Aufsichts- und Kontrollfunktionen übernimmt, ohne jedoch ständig anwesend zu sein. Diese Person sollte das Vertrauen und den Respekt der Jugendlichen und der Dorföffentlichkeit besitzen. Eine „Hausordnung“ muss erarbeitet werden und deren Beachtung gewährleistet sein. Auch hierüber besteht Einigkeit

2.3. Übernahme von Verpflichtungen:
Neben der möglichen Einrichtung und Erhaltung des Jugendraums weist der Moderator auf die Notwendigkeit hin, dass die Jugendraum-NutzerInnen auch weitergehende Leistungen für die Allgemeinheit bzw. Dorfgemeinschaft erbringen, um so der Dorföffentlichkeit zu beweisen, dass sie nicht nur Eigeninteressen verfolgen. Die anwesenden Jugendlichen verweisen auf ihre Bereitschaft zum Aufbau des Zeltes für das Eisenbahnfest und sind für weitere Arbeiten ansprechbar.

2.4. Ort
Als möglicher Ort werden genannt:
• Blockhütte neben altem Tennisplatz
• Kellergeschoss alte Schule

2.5. Weiteres Vorgehen:
Interessenten- und Aktivitätenliste:
Die anwesenden Jugendlichen erklären sich bereit, für den Moderator eine Liste von Interessenten für den Jugendraum zu erstellen (bitte mit Adresse – die Namen werden zunächst vertraulich behandelt). Neben den Interessenten soll auch ermittelt werden, welche Aktivitäten in dem Jugendraum stattfinden sollen.
Dabei ist es wichtig, dass nicht nur die bisherigen Besuchern der Bushaltestelle, sondern auch andere Jugendliche befragt werden. Interessierte Jugendliche können sich auch direkt an den Moderator wenden. Hr. Henning Smolka
Suche nach einem geeigneten Ort:
Die Gemeinde Breitscheid wird um Hilfe nach einer geeigneten Örtlichkeit gebeten. Gibt es Gebäude bzw. Gelände im Gemeindeeigentum, dass für einen Jugendraum in Frage kommen könnte?
Sobald diese beiden Punkte geklärt sind, kann über den Jugendraum weiter beraten werden

3. Verschiedenes

Auf Anregung der AG wird der Moderator einen kleinen Bericht über die bisherigen Ergebnisse der Beratungen in den vier Arbeitsgruppen für das Mitteilungsblatt der Gemeinde erstellen. Dieser Bericht ist für alle Personen gedacht, die weder in den Arbeitsgruppen arbeiten, noch über einen Internetzugang verfügen.

Da sich in der Kürze der Zeit noch kein Termin für den Besuch des Dorfladens in Großaltenstädten ergeben hat, wird für die Besichtigungsfahrt noch einmal direkt eingeladen. Der Termin wird im Mitteilungsblatt, im Internet und über den eMail-Verteiler der AGs erfolgen.

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Protokoll der 1. Sitzung am 28. Juni 2007
Teilnehmer: Fritz Hoffmann, Sebastian Jung, Arnd Kureck, Martina Peters, Heinrich Schüler, Brigitte Sänger, Heiko Thielmann, Wilhelm Triesch, Manuela Valet, Anka Valet.
Leitung: H. Smolka – Protokoll: H. Smolka

TOP 1:
Begrüßung und Einführung
Der Moderator begrüßt die Anwesenden und stellt noch einmal die Themen der AG vor. Bei einer kurzen Umfrage in der AG wird deutlich, dass die Verbesserung der Grundversorgung als erstes Thema behandelt werden soll.

TOP 2:
Verbesserung Grundversorgung
In dieser ersten Ermittlung geht es zunächst um das Abstecken eines Rahmens, in dem dann weitere Überlegungen angestellt werden sollen.

WAS?
Welche Bereiche der Grundversorgung fehlen in Erdbach und müssen verbessert werden?
• Lebensmittel (kein Vollsortiment, eher Angebot wie in einem Kiosk)
• Café (auch im Blick auf Museum, Höhlen und Rothaarsteig)
• Päckchen und Pakete
• Gemeindebus – verbunden mit:
• Hol- und Bringdienst für Geschäfte (z.B. Drogerieartikel, Optiker, Fotokopien, Kleinreparaturen (Textilien, Elektro) und
• andere Erledigungen (Behördenangelegenheiten, Arztbesuche, …)
• Geldautomat
• „Schwarzes Brett“ für Mitfahrgelegenheiten und Nachbarschaftshilfe („biete Rasenmähen gegen Kinderbetreuung“).
Folgende Versorgungsleistungen sind gut und sollen nicht einbezogen werden:
• Bäckerei, Obst, Fisch (mobiler Handel)
• Medikamente
• Chemische Reinigung.

Die AG ist sich einig, dass die Angebote wirtschaftlich tragfähig sein müssen. Eine Erledigung mit dem „Gemeindebus“ muss günstiger sein als eine Einzelfahrt mit dem Pkw und für alle Bewohner Erdbachs bezahlbar sein. Diese Angebote müssen bekannt sein und ohne Zögern in Anspruch genommen werden. Mit dem Café ist ein Seniorentreff und mit dem Gemeindebus eine wichtiger Teil des Nahverkehrs im Projekt verwirklicht.

WER?
In der AG herrscht die Meinung vor, dass es einige Personen in Erdbach gibt, die sich für die stundenweise Arbeit in einem solchen Laden interessieren. Für eine konkrete Ansprache solcher Personen scheint es aber noch zu früh.

WO?
Drei Möglichkeiten werden genannt:
• Anbau an die Alte Schule (Toilettenanlagen)
• Anmietung / Kauf eines leerstehenden Gebäudes im Ortskern
• Umbau der alten Schulscheune.

Vor allem die alte Schulscheune wäre nach Meinung der AG besonders günstig, da sie nah an DGH, Museum und Alter Schule steht und sogar ein Teil des Parkplatzes (unter der kleinen Linde) als Außenbereich für den Cafebetrieb gestaltet werden könnte. Außerdem ist sie gut erreichbar.

TOP 3:
Weiteres Vorgehen
Die AG beschließt, das Vorhaben auf mehreren Wegen der Öffentlichkeit vorzustellen:
• Pressmitteilung in Gemeindeblatt und Tageszeitungen
• Internet (Herr Thielmann)
• Erstellen einer Kurzbeschreibung („Konzept“)
• Umfrage zu den wichtigsten Elementen des Konzepts: Verteilung als Einleger im Gemeindeblatt; die AG-Mitglieder erhalten ebenfalls eine Anzahl von Umfragebögen, die sie direkt weiter geben können. Die ausgefüllten Bögen können direkt an die Verteiler zurück gegeben werden oder in einem „Dorferneuerungskasten“ (am Anschlagsbrett der Vereine; Herr OV Triesch klärt Finanzierung mit Gemeinde ab). Stichtag für die Rückgabe ist der 20.07.07.

Die Ergebnisse der Umfrage sollen in der nächsten Sitzung der AG am
Montag, den 23.07.07, 18.00 Uhr, DGH, Schulraum
ausgewertet werden. Weiteres Thema der folgenden Sitzung ist „Jugendarbeit“.

Anlagen zum Protokoll:
• Entwurf für eine Kurzbeschreibung („Konzept“); Entwurf für den Umfragebogen

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Ein neuer Dorfladen in Erdbach?

Die Bürgerinnen und Bürger von Erdbach haben keine Möglichkeit, Dinge des alltäglichen Bedarfs im Ort zu kaufen und andere Erledigungen zu machen. Darüber hat die AG „Gemeinschaft und Soziales“ der Dorferneuerung Erdbach beraten und ist zu folgenden Ergebnissen gekommen.

Kein „normaler Laden“ …

Ein „normaler“ Laden mit einem kompletten Angebot (z.B. Lebensmittel, Obst, Gemüse, Fleisch, Käse, Haushaltsartikel, Kurzwaren usw.) könnte sich in Erdbach nicht halten.

… sondern ein „neuer Dorfladen“ mit den vielen Möglichkeiten:

  • Kleiner Kiosk mit haltbaren Lebensmitteln, eventuell Brötchen
  • Café als ein gemütlicher Ort, wo man sich auf einen Kaffee, einen kleinen Imbiss oder ein auf ein Bier treffen kann. Gleichzeitig auch eine Einkehrmöglichkeit für Besucher des Museums, der Höhlen und Wanderer vom Rothaarsteig
  • Päckchen und Pakete: Möglichkeit, Päckchen und Pakete abzugeben und von dort abzuholen, wenn man nicht zu Hause ist
  • Gemeindebus verbunden mit einem ganz besonderem Angebot: Für einen vernünftigen Preis können Sie nicht nur den Bus als „Dorftaxi“ nutzen, sondern können auch „Bestellungen“ aufgeben, für die Sie nicht extra fahren müssen:
  • Hol- und Bringdienst für Geschäfte (z.B. Drogerieartikel, Optiker, Fotokopien, Kleinreparaturen (Textilien, Elektro) aus Breitscheid und Herborn und
  • andere Erledigungen: Behördenangelegenheiten, Arztbesuche, …
  • Geldautomat
  • „Schwarzes Brett“ für Mitfahrgelegenheiten und Nachbarschaftshilfe („biete Rasenmähen gegen Kinderbetreuung“).

Protokolle der AG zum Download:

1. Protokoll Gemeinschaft und Soziales

2. Protokoll Gemeinschaft und Sotiales